Gemma Pörzgen, Journalistin
Gemma Pörzgen, Journalistin

Sozialprotokoll: »Oft bin ich sprachlos«

Artikel vom 08. Mai 2015| Thema: Ukraine| Publik Forum

 

Olga Pischel (51) stammt aus der Ukraine und lebt in Berlin. Sie wünscht sich mehr Verständnis für die Lage in ihrem Herkunftsland Meine engeren Freunde wissen natürlich, woher ich komme. Sie wissen, wo die Ukraine liegt und dass meine Heimatstadt Charkiw die zweitgrößte Stadt des Landes mit 1,4 Millionen Menschen ist. Aber viele Deutsche verbinden mit meinem Land sehr wenig. Oft lerne ich Leute kennen, die immer noch in der Realität von vor mehr als zwanzig Jahren leben. Da gab es ein großes Land, die Sowjetunion, aber jeder nannte es Russland und dachte, da leben nur Russen.

 

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Fiona Hill: „In Russland gibt es viele Putins“

Beitrag vom 22.April 2015| Thema:Russland| ostpol

 

Die Britin Fiona Hill gilt als eine der wichtigsten Russlandexpertinnen in den USA. Im Interview spricht sie über die Macht Putins und Anti-Amerikanismus in Russland und Europa.

 

n-ost: Zusammen mit Ihrem Kollegen Clifford Gaddy haben Sie ein beachtetes Buch über Präsident Wladimir Putin geschrieben. Wie viel Macht hat der russische Staatschef?

Fiona Hill: Putin kann nicht einfach tun, was er will. Das ist anders als in der Stalin-Ära, als der Staatschef einen Befehl ausgab und dieser immer genauso ausgeführt wurde. Putin entspricht nicht dem traditionellen Image eines Diktators. Er beschwert sich häufig darüber, dass er etwas anordnet und es dann nicht geschieht. In Russland läuft nicht alles nach Plan.

 

n-ost: 
Werden diese Schwierigkeiten unterschätzt? Deutsche Medien neigen dazu, die russische Politik sehr stark auf Putin zu fokussieren.

 

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Wie weiter im Deutsch-Russischen Forum?

Beitrag vom 21.April 2015| Thema:Deutsch-Russisches Forum| ostpol

 

Das Deutsch-Russische Forum soll die Beziehungen zwischen Russen und Deutschen verbessern. Doch nun gibt es Streit um den Kurs gegenüber Moskau. Der Vorsitzende Matthias Platzeck lässt die Vorwürfe an sich abprallen.

 

Eigentlich hatten sich die Mitglieder des Deutsch-Russischen Forums (DRF) eine positiven Impuls für die deutsch-russischen Beziehungen versprochen, als sie den früheren brandenburgischen Ministerpräsident Matthias Platzeck im März 2014 zum neuen Vorsitzenden wählten. Doch nun wächst in dem Verein die Kritik an Platzeck. Immer wieder äußerte der SPD-Politiker verständnisvoll für Putins Politik. Das Fass zum Überlaufen brachte sein Vorschlag, die russische Annexion der Krim nachträglich zu legalisieren.

 

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Kritik am China-Institut Merics

"Durch Merics droht ein Monopol"

Beitrag vom 14. April 2015| Thema:China-Institut| Artikel Tagesspiegel

 

Das Berliner Institut Merics beeindruckt durch seine Größe und seine Expertise zum modernen China. Experten aus länger etablierten Instituten fürchten eine Monopolstellung - und vermissen beim Merics die historische Perspektive.

Gute Beziehungen zur Weltmacht China sind für die deutsche Außenpolitik von strategischer Bedeutung. Die Nachfrage nach kritischer Expertise und praxisbezogener Politikberatung ist groß. Mit dem Mercator-Institut für China-Studien (Merics) entstand 2013 in Berlin eine der weltweit größten Forschungsstätten über das moderne China. Es bereichert die Wissenschaftsszene mit neuen Ansätzen, zieht aber auch Kritik auf sich.

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Gesprächsrunde im Ukrainischen Medienzentrum in Kiew über die Ukraineberichterstattung europäischer Medien

Die Propaganda-Medien des Kremls in Deutschland

Beitrag vom 04.März 2015| Thema:Propaganda| get.torial.

 

Die Sorge davor, dass russische Medien in Deutschland ihre Propaganda ungehindert verbreiten, ist übertrieben. Die bisherigen medialen Angebote des Kremls, sei es „RT Deutsch“ oder „Die Stimme Russlands“, sind bislang wenig erfolgreich und erzielen mit ihren Angeboten keine große Reichweite.

Seit das Web-Angebot „RT Deutsch“ im November vergangenen Jahres startete, haben sich viele Medienjournalisten kritisch mit dieser russischen Propaganda-Offensive auseinandergesetzt. Der Kollege Olaf Sundermeyer ließ sich sogar in die Sendung einladen, um besseren Einblick in die Arbeitsweise zu gewinnen und kam zu einem klaren Urteil: „In diesem Augenblick entscheide ich, keiner Einladung von „RT deutsch“ mehr nachzukommen, und jedem zu empfehlen, es ebenso zu halten, der auf seine journalistische, politische oder wissenschaftliche Integrität Wert legt.“

 

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Die Propaganda-Medien des Kremls in Deutschland

 

Beitrag vom 04.März 2015| Thema:Propagande| Auftraggeber:get.torial.com

 

Die Sorge davor, dass russische Medien in Deutschland ihre Propaganda ungehindert verbreiten, ist übertrieben. Die bisherigen medialen Angebote des Kremls, sei es „RT Deutsch“ oder „Die Stimme Russlands“, sind bislang wenig erfolgreich und erzielen mit ihren Angeboten keine große Reichweite.

Seit das Web-Angebot „RT Deutsch“ im November vergangenen Jahres startete, haben sich viele Medienjournalisten kritisch mit dieser russischen Propaganda-Offensive auseinandergesetzt. Der Kollege Olaf Sundermeyer ließ sich sogar in die Sendung einladen, um besseren Einblick in die Arbeitsweise zu gewinnen und kam zu einem klaren Urteil: „In diesem Augenblick entscheide ich, keiner Einladung von „RT deutsch“ mehr nachzukommen, und jedem zu empfehlen, es ebenso zu halten, der auf seine journalistische, politische oder wissenschaftliche Integrität Wert legt.“

 

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Nostalgiereisen für Russlandversteher

 

Beitrag vom 16.Februar 2015| Thema: Reisen| Auftraggeber: ostpol.de

 

Moskau-Reisen sind dieses Jahr ein Schwerpunkt im Katalog des SPD-ReiseService, der Reisetochter der Partei. Schon die Werbebroschüre liest sich so, als gäbe es keinen Krieg in der Ukraine.

 

Wer sich als gestandener Genosse den guten alten Zeiten der Entspannungspolitik noch einmal so richtig hingeben möchte, für den bietet der SPD-ReiseService dieses Jahr das richtige Reiseziel. „Russland verstehen? Moskau besuchen!“ – unter diesem Motto veranstaltet das Berliner Reisebüro 2015 gleich sieben Nostalgiereisen in die russische Hauptstadt.

 

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„Integration ist ein Querschnittsthema“

 

Karamba Diaby, gebürtiger Senegalese und deutscher Politiker, erzählt, wie es um die Willkommenskultur in Deutschland steht.

 

Interview vom 19.Dezember 2014| Thema:Integration| Auftraggeber: deutschland.de

 

Herr Diaby, Deutschland benötigt in den kommenden Jahren sehr viel mehr Einwanderer, vor allem Fachkräfte. Ist die Bundesrepublik überhaupt attraktiv für Zuwanderer?

 

Ja, Deutschland ist attraktiv für Zuwanderer. Das zeigt sich schon daran, dass die Zahl der Studierenden aus dem Ausland zunimmt. Aber wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Die BUNDESREGIERUNG hat sich vorgenommen, in Deutschland eine Willkommenskultur zu fördern. Das steht auch so im Koalitionsvertrag. Aber strukturell muss noch viel geschehen, das gilt vor allem für die Ausländerbehörden, aber auch für die deutschen Konsularabteilungen im Ausland.

 

Was verstehen Sie denn unter Willkommenskultur?

 

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Sanktionsspirale erschwert Geschäft

 

Beitrag vom 30. Oktober.2014| Thema: Russland| Auftraggeber: bpb.de

 

Seit im Sommer die EU-Sanktionen gegen Russland in Kraft getreten sind, macht sich unter vielen deutschen Unternehmen Verunsicherung breit. Sie fürchten Einbrüche in diesem wichtigen Markt. Die deutsche Wirtschaft erlebte bereits im ersten Halbjahr 2014 erhebliche Verluste bei den Exporten nach Russland. Die deutschen Ausfuhren sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,5 Prozent oder umgerechnet 2,8 Milliarden Euro, wie der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mitteilte. »Wir gehen davon aus, dass sich dieser negative Trend aufgrund der im August eingeführten gegenseitigen Wirtschaftssanktionen von EU und Russland noch beschleunigt«,erklärt deren Vorsitzender Eckhard Cordes.

 

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»Der menschliche Faktor wird oft unterschätzt«

 

Beitrag vom 30.11.2014| Thema: Globo/Russland| Auftraggeber: bbr.de

 

Die Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen kann gerade in geschäftlichen Bereichen manchmal problematisch werden. Die Unternehmensberaterin Dr. Irina Baeuerle hat sich auf interkulturelle Wirtschaftskommunikation spezialisiert und berät in Russland deutsche Unternehmen wie Volkswagen oder Continental beim Umgang mit Geschäftspartnern und Personal.

leer

Frau Dr. Bauerle, welche Bedeutung hat interkulturelle Beratung heute im Russlandgeschäft?

 

Wer als Geschäftsmann in Asien oder in arabischen Ländern aktiv wird, rechnet dort mit einer ganz anderen Kultur. Bei den Russen denkt man zunächst, sie seien auch Europäer. Aber man sollte sich vor Augen führen, wie riesig die Russische Föderation eigentlich ist. Am östlichen Rand grenzt sie schon fast an Japan.

 

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Russisches Werbeblatt

Nachrichten aus dem Kreml

 

Text vom 07.09.2014| Thema: Russland-Beilage| Auftraggeber: taz

 

Die „Süddeutsche Zeitung“ wollte „Russland Heute“ nicht mehr verbreiten. Doch es erscheint bald unter anderem Namen weiter – im „Handelsblatt“.

Noch im vergangenen Jahr schien das Interesse an Russland beim Handelsblatt zu schwinden. Der Herausgeber, Gabor Steingart, schloss nach 20 Jahren das Moskauer Büro der Wirtschaftszeitung. Nun wird die Berichterstattung aus Russland anderweitig verstärkt: Ab 16. September legt das Handelsblatt seinen Lesern monatlich die Werbebeilage Russia Beyond the Headlines bei, die Teil der Imagekampagne des Kremls ist. Ziel des journalistisch gestalteten Produkts ist, ein besseres Bild von Russland in die Welt zu tragen.

 

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Gegen das System Putin

 

"IDecembrists" gibt russischen Oppositionellen in Deutschland eine eigene Stimme

 

Text vom 24.05.2014 | Thema: Russische Opposition| Auftraggeber: fluter.de

 

Eigentlich ist es der Berliner Polizei zu verdanken, dass die russische Opposition in Deutschland eine eigene Stimme bekam. Ein Beamter brachte die jungen Russen zusammen. In der zuständigen Berliner Dienststelle lagen für den 10. Dezember 2011 mehrere Anträge für Demonstrationen vor der Russischen Botschaft vor. "Könnt Ihr Euch nicht alle zusammen tun?", fragte ein Beamter die Aktivisten, um die Begleitung der Demos für die Polizei zu vereinfachen. So kam eine Handvoll russischer Organisatoren auf einer Skype-Konferenz zunächst virtuell zusammen. Zwei Sachen verbanden sie: Sie lebten in Deutschland und waren von dem Wunsch getrieben, hier gegen das Putin-Regime auf die Straße zu gehen.

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Wählen lernen

Schule ohne Politikunterricht

 

Text vom 22.05.2014 | Thema: Politikunterricht| Auftraggeber: Tagespiegel

 

Sozialkunde und Demokratieunterricht kommen in der Schule zu kurz – besonders in Berlin. Dabei können Jugendliche oft nur in der Schule Zugang zur Politik finden

„Herr Präsident, meine Damen und Herren“, wendet sich Helen Sauter mit getragener Stimme an die Kollegen im Saal. Die 16-jährige Schülerin ist zuvor mit geradem Rücken zum Mikrofon geschritten. Schließlich steht sie hier als Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen und soll zusammen mit ihren Mitschülern eine Bundesratsdebatte simulieren. Die selbstbewusste junge Frau in Jeans und T-Shirt gehört zum Politik-Leistungskurs der 11. Jahrgangsstufe des Berliner Heinrich-Hertz-Gymnasiums, der einen Vormittag lang den Bundesrat besucht. In einem Rollenspiel machen sich die 16 Schüler und Schülerinnen mit den Ritualen des Hohen Hauses vertraut.

 

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Sozialprotokoll: Glück und Verzweiflung

Mykhailo Jurchenko (35) lebt in Kiew. Während der Proteste in der Hauptstadt wurde er zum ersten Mal Vater

 

Text vom 14.03.21014 | Thema: Ukraine | Auftraggeber: publik-formum.de

 

Ich war bei den Demonstrationen auf dem Maidan nur mit dem Herzen dabei. Dabei bin ich eigentlich ein politisch denkender Mensch, aber meine Frau war zur gleichen Zeit mit unserem ersten Kind schwanger. Ich wollte nicht, dass sie sich Sorgen macht. Den Fernseher haben wir deshalb meistens aus gelassen. Auf meinem Computer habe ich die Nachrichten nur gelesen und Videos ganz vermieden, damit meine Frau keinen Schrecken bekommt. Am Wochenende haben wir lieber Komödien geschaut, damit die Stimmung positiv bleibt.

 

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„Redaktion hat damit nichts zu tun“

 

Der Süddeutsche Verlag stellt die Werbebeilage „Russland heute“ vorerst ein. Sie wird im Auftrag des Kremls produziert.

 

Text vom 14.03.2014| Thema: Russland-Beilage der SZ| Auftraggeber: taz

 

Mitten in der internationalen Krimkrise hat der Süddeutsche Verlag vergangene Woche seine Werbebeilage Russland Heute gestoppt. „Die März-Ausgabe von Russland Heute wurde auf Initiative der SZ verschoben“, sagt Jekaterina Iwanowa, Chefredakteurin der monatlich erscheinenden Beilage, die Teil einer Imagekampagne der russischen Regierung ist. (weiter lesen)

Informationswaffe des Kremls

 

Wie die russischen Staatsmedien erfolgreich
Putins Propaganda verbreiten

 

Text vom Februar 2014 | Thema: Flüchtlinge | Auftraggeber: message-online /Heft 2

 

In der aktuellen Ausgabe des Medienmagazins "Message" widme ich mich in einem Beitrag dem Mißverhältnis zwischen der in der Anfangsphase geschwächten Medienarbeit der ukrainischen Übergangsregierung und der Übermacht russischer Propaganda:

 

Mehr auf: http://www.message-online.com/archiv/message-2-2014/

Ich surf mal schnell nach Madagaskar

 

Reisen buchen wir am liebsten online – deshalb gehen viele Reisebüros bankrott

 

Text vom 10.06.2014 | Thema: Reisen| Auftraggeber: fluter.de

 

Im Schaufenster locken noch die Plakate vom Urlaubsparadies im sonnigen Süden. Aber wer das kleine Reisebüro "Konsum-Reisen" in Berlin-Charlottenburg betritt, blickt nur noch auf leere Regale. Die Kataloge sind alle schon weggeräumt, allein der Computer läuft noch. Wer hier seine Ferien buchen möchte, kommt zu spät. Geschäftsführer Martin Engelbreth wickelt sein Geschäft ab. "Es hat am Ende keinen Spaß mehr gemacht", sagt der freundliche 46-Jährige in Jeans und T-Shirt. Und die roten Zahlen konnte er nicht ignorieren. Aber auch die hohen Erwartungen einiger Kunden hätten ihn am Ende genervt, weil sie sich für ihn nicht mehr rechneten. Da kamen Leute, die ihre Flüge in die USA, den Mietwagen und die Unterkünfte im Internet schon längst gebucht hatten. "Aber für das eine Hotel am Ende der Welt, das sie nicht gefunden haben, kommen sie dann ins Reisebüro und ich soll mich tot suchen", sagt der Unternehmer bitter. "Das nennen wir dann Beratungsklau." Damit ließe sich im Reisegeschäft kaum noch etwas verdienen.

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Brexit – Yes or No

 

Großbritannien und die EU: lieber gemeinsam oder allein sein?

 

Text vom 9.4.2014 | Thema: Großbritannien| Auftraggeber: fluter.de

 

Die Aufregung war groß: "Brüsseler Bürokraten wollen die Ausgabe von Käse und Joghurt an britische Schulkinder verhindern", schrieb die britische Boulevardzeitung "Mail" Anfang Februar und machte ordentlich Stimmung gegen die EU-Kommission in Brüssel. Dort wurde die falsche Darstellung der jüngsten Gesundheitskampagne für die europäischen Schulen zwar gleich dementiert. Aber die heftigen Kommentare vieler Briten zeigten, wie hitzig die Gemüter in Sachen EU auf der Insel sind. "Mein Großvater ging in den Krieg, um für meine Freiheit zu kämpfen", schrieb ein "Mail"-Leser empört. "Ich werde in die Lunchbox meiner Kinder reintun, was ich will. Wach endlich auf David Cameron und hol' uns aus dieser EU heraus." Solche Aufregerthemen gehören in der britischen Boulevardpresse zum Alltag, zuletzt wurde über die Freizügigkeitsregelung für Rumänen und Bulgarien – also die Freiheit, in einem anderen EU-Land zu leben und zu arbeiten – heftig gestritten.

 

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Brits in Berlin

 

Auf den Spuren der Briten in Berlin

 

Text vom 31.3.2014 | Thema: Briten in Berlin | Auftraggeber: fluter.de

 

"I came for love", sagt der schlaksige Alex lachend. Es war also die Liebe, die den britischen Koch Alex Beir von London nach Berlin verschlagen hat. Der 28-Jährige arbeitet als Küchenchef im Kreuzberger Restaurant "East London", wo er traditionelle britische Speisen auf die Teller der Gäste zaubert.

 

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Freiheit für die Unterhose

 

Text vom 22.3.2014 | Thema: Einfuhrverbot| Auftraggeber: fluter.de

 

Synthetische Spitzenwäsche ist für die Eurasische Union tabu

 

Wegen des geplanten Einfuhrverbots für synthetische Spitzenunterwäsche war die Eurasische Union plötzlich in aller Munde. In Kasachstan gingen Mitte Februar sogar weibliche Demonstrantinnen zum Protest auf die Straße. Sie zogen sich Spitzen-Dessous über den Kopf und skandierten "Freiheit für die Unterhose". Ab 1. Juli 2014 soll für Unterwäsche, die weniger als sechs Prozent Baumwolle enthält, ein Einfuhrverbot nach Russland, Belarus und Kasachstan gelten – aus Gründen des Gesundheitsschutzes. Die Facebook- und Twittergemeinde macht sich seitdem mit zahlreichen Fotos von sexy Dessous und eher unerotischer, grauer, sowjetisch anmutender Unterwäsche über den Einfuhrstopp lustig. 

 

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What The O***!?

Die WTO – wer sie ist und was sie will

Text vom 12.3.2014| Thema: WTO | Auftraggeber: Fluter.de

 

"In den vergangenen Wochen ist die WTO zum Leben erwacht", jubelte ihr brasilianischer Generaldirektor Roberto Azevedo zum Abschluss der jüngsten Welthandelskonferenz, die im Dezember 2013 auf der Insel Bali tagte.

Erstmals in der 18-jährigen Geschichte der Welthandelsorganisation (WTO) war es gelungen, dass sich ihre Mitglieder auf ein Handelsabkommen einigten. Allerdings ein Minimalkonsens, bei dem strittige Themen wie die Subventionspolitik für die Landwirtschaft ausgespart blieben. Bis zuletzt hatten vor allem Indien und Kuba noch mit einem Boykott gedroht. Als der Kompromiss dann doch zustande kam, feierten ihn viele internationale Medien als historischen Durchbruch.

 

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Rakette und Mannteufel:

zwei Schrottis aus Neukölln

Von Beruf Schrotthändler

 

Text vom 20.3.2014| Thema: Schrotthandel| Auftraggeber: Fluter.de

 

Es rumst und kracht auf dem Schrottplatz im Gewerbegebiet von Berlin-Neukölln. Dem 52-jährigen Stefan Mannteufel sind diese Geräusche von Kindheit an vertraut. Schon sein Vater arbeitete als "Schrotti" in West-Berlin. Für den Sohn war der Arbeitsplatz seines Vaters damals der reinste Abenteuerspielplatz. "Da bin ich schon mit 13 Jahren mit dem LKW über den Hof gefahren", erinnert sich Mannteufel. Von seinem Büro im ersten Stock eines unscheinbaren grauen Hauses aus hat der Unternehmer heute einen weiten Blick über das Gelände seines eigenen Schrottplatzes.

 

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Burda-Shitstorm in Russland: Das sagen die Beteiligten

 

Text vom 28.02.2014| Thema: Russland | Auftraggeber: meedia.de

 

Burda-Facebookseite: Flut von negativen Kommentaren russischer Nutzer nach Job-Verlust eines Moskauer Redakteurs

Eigentlich verlegt Burda in Russland nur unpolitische Titel. Doch seit Tagen protestieren wütende Nutzer auf den Facebook-Seiten, weil ein Redakteur der von Burda verantworteten Computer Bild seinen Job verlor - angeblich weil er sich mit der ukrainischen Protestbewegung solidarisiert hatte.

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Publizieren von Dissertationen im Internet - Doktor Digital

 

Text vom 18.02.2014 | Thema: Dissertationen im Internet | Auftraggeber: der Tagesspiegel

 

Die eigene Dissertation in einem Verlag unterzubringen, verschafft ihr Prestige. Doch das Internet ist preiswerter und schneller. Digitales Publizieren hängt auch vom Fach ab.

 

Wer jahrelang über seiner Dissertation schwitzt, hat dabei immer wieder den großen Augenblick vor Augen: Das fertige Buch wird den stolzen Eltern überreicht, man selbst darf sich endlich Dr. nennen. Doktoranden wissen allerdings, dass dieser große Moment noch längst nicht in Sicht ist, wenn die Dissertation geschrieben ist. Erst ist ein Verlag zu gewinnen, dessen Auflagen für die Veröffentlichung müssen erfüllt werden, Geld für die Pflichtexemplare ist aufzutreiben. Muss auch das noch sein?, fragen sich Doktoranden aber zunehmend – mit Blick auf schnellere und preisgünstigere Wege. Digitale Alternativen gibt es einige.

 

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Chodorkowskis PR-Agentur

Werbung für einen Häftling

Text vom 26.12.2013 | Thema:Chodorkowski | Auftraggeber: TAZ

 

Wer seinen Namen nicht in den Medien hält, wird leicht im Knast vergessen. Chodorkowskis Freilassung ist deshalb auch seinen PR-Agenturen zu verdanken.

 

Der erste Dank des freigelassenen russischen Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski galt auf der Pressekonferenz am vergangenen Sonntag ausdrücklich den Medien. „Und nicht zuletzt wurde meine Befreiung durch die Medien möglich“, sagte er zu den drängelnden Journalisten im Berliner Mauermuseum. Tatsächlich waren es vor allem PR-Leute, die die Erinnerung an den prominentesten Häftling Russlands über Jahre wachhielten.

 

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Die Angst flüchtet mit

 

Text vom 23.12.2013 | Thema: Flüchtlinge | Auftraggeber: ostpol.de

 

Mit Abstand die meisten Asylbewerber in Deutschland kamen 2013 aus der Russischen Föderation. Es sind vor allem junge Familien aus Tschetschenien, die vor dem Willkür-Regime im Nordkaukasus flüchten.

 

Die Angst sitzt allen noch im Nacken. Die tschetschenischen Flüchtlinge wollen weder ihre Namen nennen noch auf Fotos auftauchen. „Wir wollen unsere Angehörigen zu Hause nicht gefährden“, sagt Ruslan V., ein hochgewachsener Mann mit Dreitagebart, der im Erstaufnahmelager Eisenhüttenstadt gestrandet ist. Die kleine Stadt an der Ostgrenze Brandenburgs zu Polen hat in letzter Zeit viele Flüchtlinge aufgenommen. Im Lager sind derzeit 123 Flüchtlinge aus der Russischen Föderation untergebracht. Rund 95 Prozent von ihnen sind Tschetschenen.

Ruslan ist schon jetzt, wenige Wochen nach seiner Ankunft, sichtlich enttäuscht von Deutschland.

 

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Kritik am Kreml ist kaum noch hörbar

 

Erst war die Berichterstattung des Senders Stimme Russlands überraschend frei - dann wurde ein Teil des Personals entlassen

Text vom 28.11.2013 | Thema:Kreml | Auftraggeber: TAZ 

 

Die Stimme Russlands soll anders klingen. Das wird im Gespräch mit dem russischen Chefredakteur Michail Laiko schnell deutlich. "Wir wollen mit der deutschen Elite sprechen", sagt er und klagt über den Qualitätsverlust der deutschen Medien. Der Auslandssender soll deshalb eine andere, russische Sichtweise in die deutsche Öffentlichkeit tragen und die Diskussion bereichern.

 

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Beheimatet

 

Der erste russlanddeutsche Abgeordnete im Bundestag

 

Text vom 20.11.2013 | Thema:Russlanddeutscher Abgeordneter | Auftraggeber: Migazin

 

Der Diplompsychologe Heinrich Zertik wanderte 1989 nach Deutschland ein und engagierte sich bald in der CDU. Nun sitzt er im Bundestag und will sich für die Wähler seiner Region und die Belange der Spätaussiedler einsetzen.

 

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Berthold-Beitz-Zentrum vor dem Aus?

 

Der deutschen Osteuropa-Forschung droht Rückschlag

 

Text vom 08.11.2013 | Thema:Osteuropa-Forschung| Auftraggeber: Der Tagesspiegel

 

Dem Berthold-Beitz-Zentrum in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) droht das Aus. Die DGAP würde so ausgerechnet ihre Russlandforschung verlieren.

 

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Moskau antwortet nicht

Das "Handelsblatt" schließt sein Büro in der russischen Hauptstadt

 

Text vom 16.09.2013|Thema: Russland |Auftraggeber: Taz

 

 "Die Schwerpunkte verschieben sich", sagt Handelsblatt-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs. So begründet er, dass die Handelsblatt-Gruppe sich in Zukunft ihr Moskau-Büro spart - nach mehr als 20 Jahren. Die Wirtschaftszeitung habe Korrespondenten in China und in den USA aufgestockt. Neu hinzugekommen seien Posten in Bangkok, in Tokio sei der freie Kollege jetzt fest angestellt. "Weitere Korrespondentenplätze werden nicht geschlossen", versichert Jakobs, und weist darauf hin, dass weltweit rund 40 feste und freie Korrespondenten für das Blatt tätig seien.

 

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