Gemma Pörzgen, Journalistin
Gemma Pörzgen, Journalistin

Aktuelle Termine, Neuigkeiten

Ard Sendung "Maischberger"

21.Juni 2017, 23:45 

 

Disskussion in der Sendung "Maischberger" über Antisemitismus in Deutschland und Europa. Dabei werden auch die vom WDR beanstandeten handwerklichen Mängel der Dokumentation thematisiert.

 

Die umstrittene ARD-Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa" hat viele Fragen aufgeworfen: Macht sich ein neuer Antisemitismus in Deutschland und Europa breit? Ein Antisemitismus, der sich vor allem aus dem israelisch-arabischen Konflikt im Nahen Osten nährt? Sind es wirklich vor allem muslimische Migranten, die ihre Abneigung gegenüber Juden bei uns offen zum Ausdruck bringen und damit ein antisemitisches Klima in der ganzen Gesellschaft befördern?

 

Gemma Pörzgen:

"Der Film hat einfach eine sehr klare propagandistische Linie und zeigt aus meiner Sicht eben diese ganze Thematik sehr einseitig", sagt die Nahostexpertin. Viele Probleme würden in einem sehr aufgeregten Stil verrührt. "Ich bedaure, dass dadurch der Zuschauer weniger über die eigentlichen Probleme sowohl in der Region wie auch über den Antisemitismus in Europa erfährt", sagt die langjährige Auslandskorrespondentin.

 

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Körber Stiftung, Hamburg

Montag, 19.06.2017, 19.00 Uhr 
 

Die Wahrheit im Krieg

Eine Veranstaltung der Reihe "Stimmen der Freiheit"

 

Mit Recherchen zum organisierten Verbrechen brachte sich der TV-Reporter Aleksei Bobrovnikov in der umkämpften ostukrainischen Donbass-Region in Lebensgefahr. Nach wiederholten Morddrohungen verließ er seine Heimat und fand Zuflucht in Hamburg. Mit Gemma Pörzgen, Reporter ohne Grenzen, spricht er über die Möglichkeiten journalistischer Berichterstattung im Ukrainekrieg. Die Gespräche der Reihe »Stimmen der Freiheit« unter Moderation von Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung, sind eine Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung, der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und der Weichmann-Stiftung.

 

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Aktuelle Veröffentlichungen

Antisemitismus-Film

"Er hat eine sehr klare propagandistische Linie"

 

13.07.2017 / Interview mit Gemma Pörzgen / Deutschlandfunk

 

Der von WDR und arte in Auftrag gegebene, aber nicht ausgestrahlte Antisemitismus-Film, zeige die Problematik des Nahost-Konflikts sehr einseitig, sagte die Journalistin Gemma Pörzgen im Dlf. Er lenke damit vom dem eigentlichen Thema ab, "mit dem wir uns auch vor allem in Europa beschäftigen sollten".

Gemma Pörzgen im Gespräch mit Peter Kapern

 

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Biographie

Der russisch-deutsche Brückenbauer Lew Kopelew

13.07.2017 / Rezension von Gemma Pörzgen / Deutschlandfunk

 

 

Der russische Literaturwissenschaftler und Menschenrechtler Lew Kopelew hat sich trotz seiner Ausbürgerung um die deutsch-russische Freundschaft bemüht. Sein Leben war exemplarisch für die Wendungen des 20. Jahrhunderts. Zu seinem 20. Todestag ist nun eine Biographie über Kopelew erschienen, verfasst vom Schweizer Journalisten Reinhard Meier.

 

Mit seinem langen, weißen Bart war Lew Kopelew schon auf den ersten Blick eine eindrucksvolle Erscheinung. Der sowjetische Regimekritiker wurde in Deutschland bekannt, als ihn die Kremlführung während eines Studienaufenthaltes in der Bundesrepublik im Jahr 1981 ausbürgerte. Zusammen mit seiner Frau Raissa Orlowa musste der Literaturwissenschaftler im deutschen Exil in Köln ein neues Leben aufbauen, was ihm erstaunlich gut gelang. Für viele Deutsche wurde Kopelew zu einem der wichtigsten Russlanderklärer, der sich in der Öffentlichkeit engagiert und wortstark in viele Debatten einbrachte. Sein Schweizer Biograf Reinhard Meier charakterisiert den streitbaren deutsch-russischen Brückenbauer im Rückblick so:

 

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Informationskrieg in Deutschland? Zur Gefahr russischer Desinformation im Bundestagswahljahr

 

Gemma Pörzgen / Bundeszentrale für politische Bildung / 19.05.2017

 

Die Erfahrungen des "schmutzigen" Wahlkampfes und der Ausgang der jüngsten Präsidentschaftswahl in den USA haben auch in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen: Zum einen ist "fake news" zum geflügelten Wort für gezielte Desinformation geworden. Zum anderen ist mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl die Sorge vor Einflussnahme aus dem Ausland gewachsen – insbesondere, nachdem US-Geheimdienste im Januar 2017 den russischen Präsidenten Wladimir Putin öffentlich beschuldigten, er habe mittels einer Kampagne und Hackerangriffen versucht, die US-Wahl in seinem Sinne zu beeinflussen. Sogleich schien auch in Berlin viele Politikerinnen und Politiker die Frage umzutreiben, ob entsprechende Hacks, Leaks und Falschmeldungen ebenso deutsche Wählerinnen und Wähler manipulieren könnten. Die Moskauer Führung steht dabei im Verdacht, die Europäische Union insgesamt destabilisieren zu wollen und dafür in den einzelnen Mitgliedsstaaten jeweils national angepasste Strategien zu verfolgen.

 

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RUSSISCHE DESINFORMATIONS-KAMPAGNE?

Eine E-Mail in Litauen ließ deutsche Medien Fake-News-Großalarm auslösen

28. FEBRUAR 2017 / Thema: Propaganda / Uebermedien.de

 

Seit dem Fall Lisa“ steht der Kreml unter Generalverdacht, in Deutschland mit Hilfe von gesteuerter Medienmanipulation die Gesellschaft destabilisieren zu wollen. Damals, Anfang 2016, behaupteten russische Staatsmedien, Flüchtlinge hätten ein deutsch-russisches Mädchen in Berlin vergewaltigt. Die Polizei fand schnell heraus, dass es den Vorfall nie gegeben hatte, aber russische Journalisten hielten an dieser Version fest, was den russischen Sendern in der Heimat hohe Einschaltquoten bescherte.

 

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Neuanfang für vernachlässigte Osteuropa-Forschung

 

Gemma Pörzgen / Ostpol / 18.01.2017

Ein neues Institut soll der Osteuropa-Forschung neue Impulse geben – nach jahrelangem Abbau wissenschaftlicher Expertise an Universitäten und Hochschulen.

 

Das neue Institut wolle kein „typischer Think-Tank“ sein, sondern sich international und interdisziplinär mit einem sozialwissenschaftlichen Fokus aufstellen. „Wir hoffen, neue Impulse geben zu können“, sagte Gwendolyn Sasse. Sie leitet das neue Zentrum für Osteuropa und internationale Studien (ZOiS) in Berlin. Sasse betonte, dass nicht nur über Osteuropa geforscht werden soll, sondern auch in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus der Region.

 

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