So. 22. März Leipziger Buchmesse
11:25 - 12:10 Uhr
Forum Offene Gesellschaft (Halle 5, K500)
Veranstalter: Forum Offene Gesellschaft , Ärzte ohne Grenzen (MSF)
Globale Krisen,
bewaffnete Konflikte und drastische Kürzungen internationaler Hilfsgelder stellendie humanitäre Arbeit vor eine neue Realität. Angesichts der Streichung von US-Hilfsgeldern stellt sich zunehmend die
Frage nach der Verantwortung Europas und Deutschlands – politisch, finanziell und moralisch.
Wie kann Hilfe unter diesen Bedingungen wirksam bleiben? Wo verlaufen die Grenzen zwischen humanitärerNeutralität, politischer Verantwortung und gesellschaftlichem Protest? Wie kann und muss sich
zivilgesellschaftliches Engagement hier aufstellen? Welche Rolle spielt die mediale Öffentlichkeit und die strategische Politikarbeit für die Rahmenbedingungen?
Darüber diskutieren die Expertinnen Lara Dovifat, Jouanna Hassoun und Daniela Sepehri auch mit konkretemBlick auf Gaza und Iran. Die Journalistin Gemma Pörzgen moderiert das Gespräch.
Mehr dazu:
In ihrem autobiografischen Buch teilt die russische Oppositionelle Irina Scherbakowa ihre Erinnerungen an das Leben in Russland nach der Perestroika. Die Mitbegründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, verwebt dabei eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Betrachtungen eng mit der russischen Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts. Ihr Thema ist dabei ihre bis heute andauernde, aktive politische Tätigkeit, ihr Kampf gegen Staatsterror und für die Aufarbeitung des Stalinismus.
Mit ihrem Buch ist die Autorin, moderiert von Journalistin und Russland-Spezialistin Gemma Pörzgen, drei Tage lang Gast der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden, Chemnitz und Zwickau und gibt Gelegenheit zu Austausch und Gespräch.
Moderation Gemma Pörzgen
19. Januar 2026, 19:00 Hauptkirche St.Nikolai, Hamburg
Zu Beginn des
neuen Jahres 2026 geht es um die Botschaft des Friedens in einer von Gewalt und Kriegen bestimmten Welt.
Wie Gewalt möglichst vermeiden? Wie Frieden schaffen und bewahren? – Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 ringen in Deutschland und in der EU viele mit diesen Fragen. Das Format
der Politischen Kanzel greift die aktuelle friedensethische Debatte auf. Ausgehend vom Leitbild des „gerechten Friedens“ ermöglicht sie Begegnungen und regt Gespräche an zu Herausforderungen wie
Verteidigungsfähigkeit, Wehrdienst und Kriegsdienstverweigerung, nukleare Abschreckung und zur Rolle von Christinnen und Christen in den Streitkräften. Wichtige Impuls gibt die im November 2025
publizierte Denkschrift der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zur Friedensethik: „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“.