Migration Die stille polnische Eroberung

 

Gemma Pörzgen für stern.de

Der Migrationsbericht der Bundesregierung belegt es: Polnische Staatsbürger stellen die größte Gruppe unter den Zuwanderern. Aber wo sind sie eigentlich? stern.de hat nach den Spuren der polnischen Community in Berlin gefahndet.

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Chodorkowskis PR-Agentur

Werbung für einen Häftling

Text vom 26.12.2013 | Thema:Chodorkowski | Auftraggeber: TAZ

 

Wer seinen Namen nicht in den Medien hält, wird leicht im Knast vergessen. Chodorkowskis Freilassung ist deshalb auch seinen PR-Agenturen zu verdanken.

 

Der erste Dank des freigelassenen russischen Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski galt auf der Pressekonferenz am vergangenen Sonntag ausdrücklich den Medien. „Und nicht zuletzt wurde meine Befreiung durch die Medien möglich“, sagte er zu den drängelnden Journalisten im Berliner Mauermuseum. Tatsächlich waren es vor allem PR-Leute, die die Erinnerung an den prominentesten Häftling Russlands über Jahre wachhielten.

 

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Die Angst flüchtet mit

 

Text vom 23.12.2013 | Thema: Flüchtlinge | Auftraggeber: ostpol.de

 

Mit Abstand die meisten Asylbewerber in Deutschland kamen 2013 aus der Russischen Föderation. Es sind vor allem junge Familien aus Tschetschenien, die vor dem Willkür-Regime im Nordkaukasus flüchten.

 

Die Angst sitzt allen noch im Nacken. Die tschetschenischen Flüchtlinge wollen weder ihre Namen nennen noch auf Fotos auftauchen. „Wir wollen unsere Angehörigen zu Hause nicht gefährden“, sagt Ruslan V., ein hochgewachsener Mann mit Dreitagebart, der im Erstaufnahmelager Eisenhüttenstadt gestrandet ist. Die kleine Stadt an der Ostgrenze Brandenburgs zu Polen hat in letzter Zeit viele Flüchtlinge aufgenommen. Im Lager sind derzeit 123 Flüchtlinge aus der Russischen Föderation untergebracht. Rund 95 Prozent von ihnen sind Tschetschenen.

Ruslan ist schon jetzt, wenige Wochen nach seiner Ankunft, sichtlich enttäuscht von Deutschland.

 

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Kritik am Kreml ist kaum noch hörbar

 

Erst war die Berichterstattung des Senders Stimme Russlands überraschend frei - dann wurde ein Teil des Personals entlassen

Text vom 28.11.2013 | Thema:Kreml | Auftraggeber: TAZ 

 

Die Stimme Russlands soll anders klingen. Das wird im Gespräch mit dem russischen Chefredakteur Michail Laiko schnell deutlich. "Wir wollen mit der deutschen Elite sprechen", sagt er und klagt über den Qualitätsverlust der deutschen Medien. Der Auslandssender soll deshalb eine andere, russische Sichtweise in die deutsche Öffentlichkeit tragen und die Diskussion bereichern.

 

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Beheimatet

 

Der erste russlanddeutsche Abgeordnete im Bundestag

 

Text vom 20.11.2013 | Thema:Russlanddeutscher Abgeordneter | Auftraggeber: Migazin

 

Der Diplompsychologe Heinrich Zertik wanderte 1989 nach Deutschland ein und engagierte sich bald in der CDU. Nun sitzt er im Bundestag und will sich für die Wähler seiner Region und die Belange der Spätaussiedler einsetzen.

 

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Berthold-Beitz-Zentrum vor dem Aus?

 

Der deutschen Osteuropa-Forschung droht Rückschlag

 

Text vom 08.11.2013 | Thema:Osteuropa-Forschung| Auftraggeber: Der Tagesspiegel

 

Dem Berthold-Beitz-Zentrum in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) droht das Aus. Die DGAP würde so ausgerechnet ihre Russlandforschung verlieren.

 

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Moskau antwortet nicht

Das "Handelsblatt" schließt sein Büro in der russischen Hauptstadt

 

Text vom 16.09.2013|Thema: Russland |Auftraggeber: Taz

 

 "Die Schwerpunkte verschieben sich", sagt Handelsblatt-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs. So begründet er, dass die Handelsblatt-Gruppe sich in Zukunft ihr Moskau-Büro spart - nach mehr als 20 Jahren. Die Wirtschaftszeitung habe Korrespondenten in China und in den USA aufgestockt. Neu hinzugekommen seien Posten in Bangkok, in Tokio sei der freie Kollege jetzt fest angestellt. "Weitere Korrespondentenplätze werden nicht geschlossen", versichert Jakobs, und weist darauf hin, dass weltweit rund 40 feste und freie Korrespondenten für das Blatt tätig seien.

 

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Fremdschämen über die Branche

Publiziert am 12. Februar 2013 / blog.ostpol.de

 

Das Deutsch-Russische Forum hat zu einem Pressegespräch anlässlich des 20. Jubiläums ins Hotel Adlon eingeladen. Die Bilanz ziehen an einem grauen Wintertag neben dem Vorsitzenden Ernst-Jörg von Studnitz der russische Botschafter Wladimir Grinin und der Sondervertreter des russischen Präsidenten, Michail Schwydkoj.  Das Lindenzimmer in der ersten Etage ist gut gefüllt, es gibt eine Reihe von Fragen.

Da meldet sich eine junge NDR-Reporterin forsch zu Wort, deren Team bei der PK dreht, und stellte die überraschende Frage: „Was können denn wir Deutschen heute noch von den Russen lernen, Herr Botschafter?“  Nachdem Studnitz sich redlich um eine etwas ausschweifende Antwort bemüht hat, folgt eine weitere Wortmeldung der Vertreterin des öffentlich-rechtlichen Senders: „Ich habe mir überlegt, was wir Medien beisteuern können“, sagt sie und da sei ihr ein Witz eingefallen: Was ist der Unterschied zwischen Putin und einem Pferd?

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