Artikel 2017 / Archiv

Historiker-Streit um das Museum des Zweiten Weltkrieges in Danzig

 

01.08.2017/Gemma Pörzgen im Gespräch mit Pawel Machcewicz/Körber Stiftung

 

Als Gründungsdirektor des Museums des Zweiten Weltkrieges in Danzig wurde Pawel Machcewicz international gefeiert. Doch die nationalkonservative Regierung entließ den polnischen Historiker, weil in ihren Augen die Opferrolle Polens in der Ausstellung nicht ausreichend berücksichtigt sei.

 

Pawel Machcewicz, Gründungsdirektor des Museums des Zweiten Weltkrieges in Danzig.(Foto: David Ausserhofer)

Am Rande des Körber History Forums sprach Gemma Pörzgen mit Pawel Machcewicz über die Hintergründe des Konflikts.

 

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Moderne Geschichtsvermittlung in Minsk 

 

20.08.2017/Gemma Pörzgen im Gespräch mit Aliaksandr Dalhouski /Körber Stiftung

 

Der belarussische Historiker Aliaksandr Dalhouski sprach am Rande des Körber History Forums mit der Journalistin Gemma Pörzgen über die historische Aufarbeitung des Nationalsozialismus im europäischen Kontext, Stalinismus als »weißen Fleck« in der Erinnerungskultur und den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution in Belarus.

 

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Hoffnung auf Tauwetter in Moskau 

 

Gemma Pörzgen im Gespräch mit Nina Khrushcheva /Körber Stiftung

 

Nina Khrushcheva ist Professorin für Internationale Politik an der New School in New York,  Senior Fellow des World Policy Institute und Publizistin. Im Rahmen des Körber History Forums sprach Gemma Pörzgen mit der Urenkelin des früheren sowjetischen Parteichefs Nikita Chruschtschow.

 

Wenn man sich die Lage heute in Russland ansieht, gewinnt man den Eindruck, als ob die Kremlführung immer autoritärer agiert und alle gesellschaftlichen Spielräume einschränkt. Wird dieser Kurs sich vor der Präsidentenwahl 2018 noch weiter verschärfen oder sehen Sie eine Chance für ein neues Tauwetter wie unter Ihrem Urgroßvater Nikita Chruschtschow?

 

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Informationskrieg in Deutschland? Zur Gefahr russischer Desinformation im Bundestagswahljahr

 

Gemma Pörzgen / Bundeszentrale für politische Bildung / 19.05.2017

 

Die Erfahrungen des "schmutzigen" Wahlkampfes und der Ausgang der jüngsten Präsidentschaftswahl in den USA haben auch in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen: Zum einen ist "fake news" zum geflügelten Wort für gezielte Desinformation geworden. Zum anderen ist mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl die Sorge vor Einflussnahme aus dem Ausland gewachsen – insbesondere, nachdem US-Geheimdienste im Januar 2017 den russischen Präsidenten Wladimir Putin öffentlich beschuldigten, er habe mittels einer Kampagne und Hackerangriffen versucht, die US-Wahl in seinem Sinne zu beeinflussen. Sogleich schien auch in Berlin viele Politikerinnen und Politiker die Frage umzutreiben, ob entsprechende Hacks, Leaks und Falschmeldungen ebenso deutsche Wählerinnen und Wähler manipulieren könnten. Die Moskauer Führung steht dabei im Verdacht, die Europäische Union insgesamt destabilisieren zu wollen und dafür in den einzelnen Mitgliedsstaaten jeweils national angepasste Strategien zu verfolgen.

 

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RUSSISCHE DESINFORMATIONS-KAMPAGNE?

Eine E-Mail in Litauen ließ deutsche Medien Fake-News-Großalarm auslösen

28. FEBRUAR 2017 / Thema: Propaganda / Uebermedien.de

 

Seit dem Fall Lisa“ steht der Kreml unter Generalverdacht, in Deutschland mit Hilfe von gesteuerter Medienmanipulation die Gesellschaft destabilisieren zu wollen. Damals, Anfang 2016, behaupteten russische Staatsmedien, Flüchtlinge hätten ein deutsch-russisches Mädchen in Berlin vergewaltigt. Die Polizei fand schnell heraus, dass es den Vorfall nie gegeben hatte, aber russische Journalisten hielten an dieser Version fest, was den russischen Sendern in der Heimat hohe Einschaltquoten bescherte.

 

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Neuanfang für vernachlässigte Osteuropa-Forschung

 

Gemma Pörzgen / Ostpol / 18.01.2017

Ein neues Institut soll der Osteuropa-Forschung neue Impulse geben – nach jahrelangem Abbau wissenschaftlicher Expertise an Universitäten und Hochschulen.

 

Das neue Institut wolle kein „typischer Think-Tank“ sein, sondern sich international und interdisziplinär mit einem sozialwissenschaftlichen Fokus aufstellen. „Wir hoffen, neue Impulse geben zu können“, sagte Gwendolyn Sasse. Sie leitet das neue Zentrum für Osteuropa und internationale Studien (ZOiS) in Berlin. Sasse betonte, dass nicht nur über Osteuropa geforscht werden soll, sondern auch in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus der Region.

 

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